Explorare Modulare ist als offenes, wachsendes Forschungsfeld angelegt. Die Arbeit besteht aus gleichformatigen Modulen (60 × 60 cm), die unabhängig voneinander entstehen und frei kombiniert werden können. Es gibt keine festgelegte Hängung, keine vorgegebene Reihenfolge und kein abgeschlossenes System. Jede Konstellation ist eine temporäre Setzung innerhalb eines fortlaufenden Prozesses.

Die einzelnen Module untersuchen unterschiedliche formale Systeme, die nebeneinanderstehen, sich vergleichen lassen und in wechselnde Beziehungen treten. Über mehrere Generationen hinweg werden diese Systeme erweitert und variiert: von pyramidalen Grundformen über neue Größen- und Dreieckskonstellationen bis hin zu zentrierten Zirkelstrukturen und später ruhigen Streifen- und Verlaufssystemen. Explorare Modulare dient dabei als experimenteller Rahmen, in dem formale Ordnungen erprobt, gegenübergestellt und weiterentwickelt werden.