



Blow untersucht Wahrnehmung als aktiven, formenden Prozess. Die Arbeiten sind so angelegt, dass das Sehen selbst das Bild „aufbläst“: Linien scheinen sich zu biegen, Flächen zu wölben, obwohl die zugrunde liegenden Strukturen präzise und gerade bleiben. Wahrgenommen wird nicht, was ist, sondern was das visuelle System zu sehen bereit ist. Die Serie macht sichtbar, wie sehr Wahrnehmung von Erwartung, Fokus und innerer Projektion bestimmt ist.

